Zum aus-der-Haut-fahren! Schnelle Helferlein, wenn’s zwickt und zwackt… 

Nicht jede Haut ist einfach. Im Gegenteil. Es gibt viele Hautprobleme, die dem ein oder anderen zu schaffen machen können. Sei es aus hormonell bedingten Störungen heraus, sei es aufgrund von Allergien, da die Hautbarriere geschädigt ist und Pickel und Hautreizungen Einzug halten können oder da die Haut generell zu fettig oder zu trocken ist. Wir haben uns nach Do`s & Don´ts sowie schnellen Helferlein umgeschaut – und sie erprobt!
(Fotocredit Startseite: @JohnFenkl)

  1. Nicht zu viel Rubbeln & Peelen – sondern schonend Reinigen!

Ist die Haut akut gereizt oder finden sich gerötete Pickel, so sollte man die Haut bestmöglich in Ruhe lassen. Ein Peeling wäre jetzt fatal! Ist die Haut aber wieder in Schuss, so darf ein Peeling natürlich etwa 2 x/Monat auf dem Plan stehen. Nicht zu häufig, denn es regt unter Umständen die Talgproduktion an und kann weitere Pickel entstehen lassen, da es die Haut anfälliger macht für Bakterien. Ebenso solltet ihr in Phasen, in denen die Haut „nervös“ reagiert, ein Dampfbad fürs Gesicht unterlassen. Auch wenn es angenehm ist. Heiße, feuchte Luft lässt die Schuppen der obersten Hautschicht, die wie Dachziegel angeordnet sind, aufquellen. Keime und Bakterien können leichter eindringen. Auch auf heiße Duschen sollte aus diesem Grund verzichtet werden. Rubbelt eure Gesichtshaut nach dem Waschen nicht zu stark – auch das kann wie ein Peeling wirken.

Unreine Haut kann in den meisten Fällen zwischen sensibler, feuchtigkeitsarmer und öliger Haut unterschieden werden. Wichtig ist stets eine gründliche und gut verträgliche Reinigung der Haut. Porentief rein – eine schöne Phrase, die aber genau das auf den Punkt bringt, was wichtig ist. Bei der Reinigung, die zwei Mal am Tag (morgens und abends) gründlich stattfinden sollte, sind sogenannte Syndets eine tolle Sache. Diese Waschstücke, die optisch einem Stück Seife gleichen, sind äußerst schonend für den natürlichen Säureschutz der Haut. Syndets enthalten künstlich erzeugte waschaktive Substanzen, die wirkungsvoll selbst hartnäckigste Schmutzpartikel und Fettschmutz abspülen. Und schmutzig ist unsere Haut nach einem Tag in jedem Fall: Abgase lagern sich beispielsweise auf unserer Haut ab und haben dann dort eine ähnliche Wirkung wie Kosmetika mit Erdöl-Produkten, wie beispielsweise Paraffin: Sie verstopfen die Poren. Syndets sind stark gegen den Schmutz, aber eben auch sanft zur Haut: Sie enthalten hautpflegende, feuchtigkeitsbindende Substanzen sowie rückfettende Öle und sie sind dem pH-Wert unserer Haut (etwa 5,5) ähnlich. Das heißt: Sie trocknen selbst empfindlichste Haut nicht aus. Klassische Seife hingegen hat in der Gesichtsreinigung nichts zu suchen. Der pH-Wert von Seife liegt meist bei 7, was den Säureschutzschild der Haut angreift. Die Folge: Sie quillt auf, trocknet schneller aus und ist deutlich anfälliger für Reizungen und Infektionen. Nach der Reinigung empfiehlt sich ein mildes, alkoholfreies Gesichtswasser, das noch einmal Schmutz von der Haut nimmt, sie mit Feuchtigkeit versorgt und beruhigend wirkt.

Um die Haut bei der Reinigung direkt schonend zu pflegen, verwendet ihr am besten feuchtigkeitsspendende Produkte, die frei von Seife und Alkohol sind. Alkohol trocknet die gereizte Haut weiter aus, schädigt die Barriere und macht somit die Türen auf für weitere Irritationen. Alkohol – lokal auf entzündeten Stellen angewendet – kann hingegen Linderung für eitrige Pickel bringen! Hier aber nur vorsichtig auftupfen – fertig!

Wir empfehlen für die Reinigung das Waschgel der Marke „gegengift“ mit dem klangvollen Namen „Unschuld“. Es reinigt deine Haut und öffnet die Poren – Talgreduzierend, antibakteriell und reich an 46 Antioxidantien aus der Moringa. Selbst meine Mutter, die sehr sehr empfindliche Haut hat und kaum etwas verträgt, ist begeistert von diesem milden und pflegenden Produkt. https://www.gegengift-detox.de/unschuld

  1. Auf Silber setzen

Bei trockener oder irritierter Haut gibt es eine Lösung: Präparate mit micronisiertem Silber. Schon die alten Ägypter setzten auf die antiseptische, entzündungshemmende Wirkung des Edelmetalls. Und genau bei diesem Wort werdet ihr wahrscheinlich aufhorchen. Edelmetalle in der Kosmetik? Ja, aber nur dann, wenn sie so aufbereitet sind, dass sie nicht in die Haut eindringen, sondern nur auf der Haut verbleiben und dort ihre Dienste leisten. Viele Hautprobleme resultieren aus der Ansiedlung unerwünschter Keime auf der Hautoberfläche. Silber in Ionenform dringt durch die Membran ins Innere von Bakterien und Keimen ein und reagiert dort mit Enzymen und Proteinen. Folge: Die Zellfunktion der Bakterien wird blockiert, sie sterben ab, Entzündungen gehen zurück. Silber hat einen tiefgreifenden Heilstimulus für die Haut. Gut zu wissen: Gegen Silber gibt es keine Resistenzbildung von Keimen.

Unser Tipp: Das „Hyaluron Serum + Silber“ von Cosmaderm (50 ml kosten 59,95 €). Es beinhaltet neben Hyaluronsäure, dem größten aller Feuchtigkeitsbinder, Silber. Das Gel hat dadurch antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften und kann bis in die tieferen Hautschichten eindringen. Besonders geeignet bei entzündlichen Hautirritationen.

Mein Universalgenie ist die Silbercreme von Bergland. Ich nehme sie unter anderem für meine Lippen. Seit fast einem Jahr quälen mich immer wieder trockene Lippen, die aufplatzen und sich entzünden. Ich hatte alles ausprobiert: Honig, Bepanthen Creme, diverse pflegende Lippenstifte (nein, kein Labello!)… Bis ich auf die vegane Silbercreme von Bergland stieß. Sie ist das einzige, das meinen Lippen gute Dienste erweist – und mich wieder lachen lässt. Aber nicht nur dafür ist sie toll! Auch als Nachtcreme beruhigt sie die Gesichtshaut unheimlich und auch mein Dekollete! Nach der Schwangerschaft hatte ich – wahrscheinlich auch Hormonbedingt – ganz trockene Haut, die ganz viele kleine Knötchen hatte. Es tat zwar nicht weh, es sah aber nicht schön aus. Auch hier machte die Silbercreme von Bergland einen super Job! Mittlerweile habe ich die Creme schon etlichen Freunden empfohlen – sie alle waren begeistert! Und das Beste ist der Preis: 12,99 € für 200 ml – das ist ein Schnapper!

  1. Feuchtigkeit³ – und dazu passende Wirkstoffe!

Die größte Devise bei der Pflege gereizter Haut lautet: Feuchtigkeit, Feuchtigkeit, Feuchtigkeit. Es gilt, auf Produkte zu setzen, die der Haut diese Feuchtigkeit zurückgeben und gleichzeitig die gereizten Stellen beruhigen. Am besten sind jetzt Feuchtigkeitsseren und –cremes, die den größten aller Feuchtigkeitsbinder, nämlich Hyaluronsäure, beinhalten, das zusätzlich auch die Bildung neuer Zellen aktiviert. Beruhigend wirken Inhaltsstoffe wie Panthenol, Vitamin E oder Aloe Vera. Vitamin A ist bei normaler Haut ebenfalls gut, sollte aber bei gereizter Haut nicht eingesetzt werden, da es leicht austrocknend wirken kann. Heikel ist der Einsatz von Kamille, das im Volksmund gerne als Allheilmittel bezeichnet wird: Es besitzt jedoch ein hohes Allergenpotential!

Unser Tipp: „Protecting Serum“ des Naturkosmetikherstellers OceanWell (15 ml gibt es für 48,00 €). Um mit den vielen Belastungen unserer Zeit entspannt umgehen zu können, braucht gerade anspruchsvolle Haut einen besonderen Schutz: Das Serum mit dem Extrakt der Rotalge Palmaria ist da ein wahres Multitalent. Seine speziellen Aminosäuren und Radikalfänger machen die Haut widerstandsfähiger, unterstützen ihre eigenen Schutzmechanismen, füllen Nährstoffspeicher auf und beugen vorzeitigen Alterserscheinungen vor.

 

  1. Mit Vitaminen punkten

Vitamine und eine gesunde Ernährung sind nicht nur wichtig für die Gesundheit. Ein Mangel an den wichtigen Vitaminen kann das Hautbild drastisch verschlechtern und somit Auslöser für Mitesser, Pickel und auch starke Akne sein. Von innen kann man eine Menge machen.

  • Biotin: Eine Ursache für Hautprobleme, Haarausfall sowie brüchige Haare und Nägel ist häufig ein Mangel an Biotin. Zu finden ist Biotin unter anderem in: Nüsse, Naturreis, Kleie, Hefe, Tomaten, Leber, Eigelb, Soja Kalbsleber, Lachs, Sojabohnen, Blumenkohl, Erdnüsse, Haferflocken, Naturreis, Hefe, Tomaten, Eigelb und Champignons.
  • Bierhefe: Bierhefe ist seit über 5.000 Jahren als Heilmittel bekannt. Bierhefe liefert einen hohen Gehalt an B-Vitaminen, Aminosäuren und diversen Mineralstoffen und Spurenelementen und wirkt prima bei Erkrankungen der Haut.
  • Niacin: Niacin ist für die Zellbildung und den Aufbau des Bindegewebes verantwortlich. Zu finden ist Niacin in: Fisch, Geflügel, Leber, Eier, Bierhefe…
  • Vitamin B5: Vitamin B5, auch als Pantothensäure bekannt, spielt eine wichtige Rolle für gesunde Haut und Schleimhäute und wirkt bei entzündlichen Hauterkrankungen (Dermatitis). So kann Vitamin B5 die Talgproduktion der Haut verringern. Leber, Rinderherz, Joghurt, Steinpilze, Champignons, Avocados, Sojabohnen, Linsen, Brokkoli, Blumenkohl und Haferflocken enthalten das Vitamin
  • Zink: Zink besitzt eine ähnliche Wirkung wie Vitamin B5. Zu finden in: Fisch, Erbsen, Fleisch (Lamm, Rind, Schwein, Geflügel), Milchprodukten, Meeresfrüchten
  • Vitamin C: Vitamin C wird auch als Ascorbinsäure bezeichnet und unterstützt das Immunsystem, die Abwehrkräfte und das Bindegewebe. Folgende Nahrungsmittel enthalten unter anderem Vitamin C: Paprika, Brokkoli, Schwarze Johannisbeeren, Erdbeeren, Kiwis, Zitronen, Orangen, Gemüse, Hagebutten, Kartoffeln, Sojabohnen
  1. Das hilft bei akut gereizter Haut:

–                Kalte Umschläge kühlen. Sehr gut eignet sich auch schwarzer Tee, da er antibakteriell wirkt. Dafür Tee kochen, etwa 15 Minuten ziehen lassen, in den Kühlschrank stellen, auf Kompressen auftragen und auf die Haut legen

–                Auf Kosmetika ohne Konservierungs-, Farb- und Duftstoffe achten, denn diese können ebenfalls Unverträglichkeiten hervorrufen. Geprüfte Naturkosmetikhersteller verzichten jedoch sowieso auf diese

–                Je weniger Inhaltsstoffe in den Kosmetika enthalten sind, desto besser

–                Sonne, Wind, Hitze und Kälte meiden

–                Auf Make-Up-Produkte verzichten

–                Viel Trinken

–                Zusätzlichen Stress vermeiden

styledarlings

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