Gute Vorsätze – und das wahre Leben… 

Am Montag hatte die liebe Dagmar Euch ja schon ausführlich berichtet, wie sie mit ihren guten Vorsätzen fürs neue Jahr zurechtgekommen ist. Heute bin ich dran. Ich wollte, na klar, abnehmen. Außerdem standen – und stehen – auf meiner Agenda: mehr Sport machen, jeden Morgen früh aufstehen, schreiben. Und, wie immer im Januar – Dryjanuar – also kein Alkohol. Ach ja, und dazu wollte ich ja auch noch diese Fitness-App ausprobieren und mich an den klugen Ratschlägen von Shawn Archor orientieren.  Meine kleinen Helferlein im realen Leben waren/ sind Daniela Laubinger von der „Natural Weight Loss Company“ und Carl Nehls von „Bizzfit„. 
Angefangen habe ich ganz brav mit meinem neuen Tagesablauf am 2. Januar: 6.30 Uhr aus dem Bett, Boxenstopp im Badezimmer, 30 Minuten meine lustige Mischung aus Yoga und Rückengymnastik –  der Baum, die Palme, der herabschauende Hund, Krieger 1 und 2, die Kobra, die Brücke, aber auch der Vierfüßlerstand, Planking – und noch fünf bis sechs weitere Übungen, von denen ich keine Ahnung habe, wie die wohl heißen könnten. Auf jeden Fall bringen sie die morschen Knochen wieder in Bewegung. Und straffen… hoffe ich…. Danach NWL-Frühstück (NWL-Natural Weight Loss), d.h. ein Becher eines speziellen Kräutertees und 2 Scheiben Knäcke mit Quark und Gurke (o.ä.)  – und dann ab an den Rechner, um z.B. Styledarlings zu schreiben bzw. das Journal, das ich jetzt dank des schlauen Harvard-Professors Archor führe. Und ab spätestens 10.00 h sitze ich dann am Schreibtisch und bin bereit für einen neuen Arbeitstag. Ach ja, bei Carl war ich auch gleich am Uten Januar voller Tatendrang – die 20 Minuten Training lassen sich ja zum Glück immer einbauen! Momentan bin ich allerdings ein bisschen gehandicapt, weil ich immer noch an den Auswirkungen meines Bandscheibenvorfalls laboriere, eine Sehnenscheidenentzündung im rechten Handgelenk – und einen eingeklemmten Nerv in der linken Schulter hatte bzw. habe. Aber, hey, alt werden ist nun mal nix für Feiglinge…  Und dank Carl sind zumindest der Rücken und die Schulter nach dem Training DEUTLICH besser.

Um Euch nun aber nicht mit einem detaillierten 25-Tage Bericht zu langweilen – das da oben war der Role-Model-Tag. Durchgehalten habe ich das genau bis zum 11. Januar. Dann bin ich zum besten Ehemann von allen nach München gereist… und habe gesündigt. Mit Alkohol – ganz großes No!No!NO! bei NWL –  und auch ein paar Kohlenhydraten außer der Reihe… dafür habe ich aber wenigstens die anderen Punkte weiter durchgehalten.  Und weil ich wusste, dass ich am 21ten beim nächsten Neujahrsempfang sein würde – und es da auf jeden Fall wieder ein Glas Prosecco für mich geben würde – habe ich mein NWL Programm erstmal unterbrochen, allerdings weiterhin (relativ) strikt auf die Ernährung geachtet. Das ist für mich jetzt auch nicht weiter schwer, weil ich die Sachen, die man in der NWL-Kur essen muss und darf sowieso besonders gern mag… das ist also nicht wirklich eine Herausforderung. Schwerer fällt es mir da schon, das IMMER konsequent zu machen. Und eben nicht zwischendurch mal eben ein Stückchen Schokolade zu naschen, oder in meinem Fall, über eine Tüte Chips herzufallen… Disziplin! Da ist sie wieder. Oder besser gesagt: Konsequenz! Brr.
Gerade diese Abnehm-Geschichte lässt sich am besten durchhalten, wenn man sehr schnell sehr deutlich Erfolge sieht. Und das wird leider nicht leichter, je älter man wird. Als ich NWL vor vier Jahren zum ersten Mal ausprobiert habe, hatte ich in zwei Wochen acht Kilo runter. Da war ich allerdings auch wie der Deubel hinter der Seele dahinter her. Habe jedes Stückchen Obst abgewogen, auf den Punkt nur das gegessen, was in meinem Anleitungsbuch stand. Heute bin ich da nicht mehr soooooo genau. Aber – immerhin habe ich, trotz einer Unterbrechung von gut 10 Tagen und der Alkohol-, Chips- etc. Sünden – doch schon fünf Kilo weniger. Das hätten jetzt gern auch noch mehr sein dürfen, aber – wie die Daggi es am Montag so schön beschrieben hat – der Körper ist getonter, die Muskeln sind deutlich sichtbarer. Besonders stolz bin ich, dass ich mittlerweile jeden Morgen von ganz allein um 6.30 Uhr aus dem Bett falle – ich weiß, ist für viele eh ihre ganz normale Aufstehzeit… wenn man aber, wie ich, nicht an feste Bürozeiten gebunden ist, könnte man das an der Stelle auch bequemer haben. Aber ich finde es total schön, morgens alles, was ich mir vorgenommen habe nun auch total entspannt in mein normales Tagespensum einbinden zu können. Und dafür stehe ich wirklich gern früh auf. Mal gucken, wie ich in einem Vierteljahr darüber denke 😉

PS: Ich hatte mir ja, ebenso wie Daggi, auch eine Sport-App runtergeladen, um in der Zeit, in der ich nicht in Hamburg bin zu zu Carl zum Training gehen kann, wenigstens diese Übungen zum machen. Ehrlicherweise habe ich da aber nur genau einmal reingeschaut – und für mich beschlossen, dass mir eigenes „Training“, also diese morgendliche 30 Minuten-Yoga-Rückengymnastik-Nummer, langt. Insofern kann ich Euch dazu leider gar nichts sagen…

styledarlings

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.