Fashion Week in China: Guck‘ mal, Berlin – so geht das!

Während man in diesem Jahr zur Fashion Week in Berlin den Eindruck hatte, dass sich vor allem die Szene selbst feierte – Stichwort: Influencer… – wurde zur selben Zeit in einem andern Land,  an einem anderen Ort, ernsthaft Mode gezeigt: 43 renommierte Designer aus der ganzen Welt trafen sich auf Einladung der Hong Bo Gruppe zur „China Fashion Week“ in Harbin, einer 3-Millionen Stadt nahe der russischen Grenze. Als einzige Deutsche mit dabei: Marina Reimann – die übrigens aus Berlin kommt.
Hochprofessionell sei das Ganze organisiert gewesen, erzählte sie uns, von der Betreuung bis zu den Shows. Marina und ihr Team wurden rund um die Uhr betreut – und auch die mediale Unterstützung sei großartig gewesen, so die Designerin. Nicht nur, dass es nach jeder Show eine Pressekonferenz gab, auch Einzelinterviews wurden koordiniert – und alle Modebeigeisterten hatten die Chance, sich jede der Kollektionen in einem eigens eingerichteten Showroom im Foyer des West Red Art Centers noch einmal in Ruhe anzuschauen. „Es ging vier Tage und Nächte wirklich nur um Mode“, so Marinas Assistentin Stephanie, „nun kann man sagen – bei Minus 23 Grad gibt’s auch nicht so viel Ablenkung wie in Berlin, weil man ganz einfach lieber im Hotel bleibt. Aber, ganz ehrlich, selbst wenn das nicht so gewesen wäre: In Harbin wurden die Designer und ihre Mode mit einem solchen Respekt und einer solchen Ernsthaftigkeit behandelt, dass man gar nicht auf die Idee gekommen ist, noch groß Party zu machen. Das wäre irgendwie unpassend gewesen.“

styledarlings

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