Wir stellen vor: Reiterin und Fashion-Ikone Silvia Rizzo

Weil wir Styledarlings neulich gerade mal wieder festgestellt haben, dass wir wahnsinnig viele, wahnsinnig nette Menschen kennen, die oft auch noch total spannende Lebensgeschichten – und/ oder – sehr interessante Jobs haben, möchten wir Euch einige davon von nun an in loser Reihenfolge einfach mal vorstellen. Es geht heiter weiter mit der fabelhaften Silvia Rizzo, die mit ihren fashionablen Auftritten die Welt der Dressurreiterei ordentlich durcheinander wirbelt… _GD25672[3]

Trends werden nicht nur von TV-Stars kreiert, sondern immer mehr auch von Sportlern. Eine ganz besondere Fashion-Botschafterin ist die italienische Dressurreiterin Silvia Rizzo. Wer denkt, Pferdesport sei altbacken, der wird durch die 39-Jährige eines besseren belehrt: Die fesche Blondine hat das Viereck zum Catwalk erkoren, begeistert mit ihrem Style die ganze Welt und erobert einen Fan nach dem anderen – den Modezar Valentino inbegriffen.

Wasserstoffblonde Mähne mit Fransenpony, blaugetönte Brillengläser, sonnengebräunter Teint – das sind die Markenzeichen von Silvia Rizzo. Sie ist ein Hingucker und das weiß sie auch. Seit vielen Jahren wird die in Deutschland lebende Italienerin rund um den Globus als Fashionista bezeichnet, schreibt Modekolumnen für amerikanische Medien und ist ein gut gebuchtes Testimonial für die feschesten Reitsportprodukte Italiens. Kein Wunder also, dass Silvia nicht nur zu den weltweit größten und wichtigsten Reitturnieren eingeladen wird, sondern auch gern gesehener Gast bei der Mailänder Fashion Week ist. Dort wurde sie im Herbst 2015 sogar mit einem Preis ausgezeichnet. Die 39-Jährige erhielt den begehrten Chi-è-Chi-Award des gleichnamigen Lifestyle- und People-Magazins, zu Deutsch „Wer ist Wer“. „Sie ist Italiens strahlendste Botschafterin für Stil und Eleganz in der internationalen Sportwelt“, hieß es in der Begründung. Zu recht!

Ihren besonderen Style hat auch der italienische Modepapst Valentino erkannt, der Silvia um eine Audienz beim 5*-CDI in Doha bat und ihr zu ihrem Auftritt gratulierte. „Das war natürlich eine Ehre, gerade für mich als Italienerin. Wir wachsen ja quasi mit den Designernamen auf – und gute Mode spielt bei uns von Kindesbeinen an eine große Rolle“, erzählt Silvia über ihren großen Moment. Was lag bei so viel Anerkennung also näher, als sich selbst auch im Design zu betätigen? Mit „Stylish Rider“ gründete sie ihr eigenes Label, das sich zunächst auf Shirts konzentriert. Das Angebot wird nach und nach erweitert. „Aber Zeit ist bei mir gerade leider Mangelware“, erklärt Rizzo, die zum Teil wochenlang irgendwo auf der Welt unterwegs ist: Amerika, China, Vereinigte Arabische Emirate, Katar, Frankreich, Spanien, Portugal… Italien nicht zu vergessen. Und das regelmäßig, denn ihre lange blonde Mähne lässt sie nur bei einem einzigen Friseur in Mailand verlängern. Zum Färben geht es nach Düsseldorf, das immerhin auch 180 Kilometer von ihrem Wohnort entfernt wird. One Way. Wenn Stilikone, dann schon richtig.

Silvia Rizzo ist aber nicht nur in Sachen Mode eine besondere Botschafterin, sondern auch in Sachen „Happy Horse“ „Ich will zusammen mit meinen Pferden wachsen und mit ihnen eine Einheit bilden. Ich weiß aber auch, wo meine Grenzen sind. Ich werde wohl niemals Weltmeisterin werden. Das besitzt aber auch keine Priorität. Das, was mir am wichtigsten ist, dass ich bei jedem meiner Ritte Spaß habe – zusammen mit meinem vierbeinigen Partner. Ich finde, Dressur sollte einfach Spaß machen – Reitern und Pferden genauso wie den Zuschauern“, sagt Silvia Rizzo, die weder von WM-Titeln noch von olympischem Edelmetall träumt. Aber vielleicht bekommt ihr genau das so gut. „Ich bin meinen Pferden einfach dankbar, dass sie mir ermöglichen, zu den großen Turnieren eingeladen zu werden – und diese Dankbarkeit möchte ich nach außen tragen!“ Dass sie das tut, davon zeugt der Fakt, dass sich wohl niemand sonst so nach einer Prüfung freut – egal, wie sie ausgegangen ist. Bei 63% in einem großen internationalen Grand Prix würde wohl so mancher mit gesenktem Kopf und gequältem Lachen das Viereck verlassen. Nicht so Silvia Rizzo. Sie strahlt über das ganze Gesicht, reißt die Arme in die Luft, um sie dann um den Pferdehals zu schlingen – fast könnte man glauben, sie habe gerade olympisches Gold erritten oder einen Weltrekord aufgestellt. Zusammen mit ihrem schicken portugiesischen Lusitanohengst „Sal“ bildet die rassige Italienerin nicht nur ein bildschönes Team, sondern auch eine Art Marke: „Sil“ & „Sal“ sind mittlerweile weltberühmt – und wohl bald nicht mehr nur in Reiterkreisen.

Mehr Infos:

www.hofmarabunta.com

styledarlings

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